Zum Inhalt
- Sandra J Drower: Actualising Social Work
Values in South
Africa. Past
and
Present Perspectives
- Dovhani Mamphiswana: Needs Assessment as
a Management Tool.
Dynamics
and
Processes for Sustainable Development
- Dovhani Mamphiswana: Development
Imperatives. Broadening
Options for
Sustainable
Development.
- Dovhani Mamphiswna: Community
Development: Dynamics and New
Directions
- Ndangwa Noyoo and Dovhani Mamphiswana:
Monitoring and
Evaluation. A
Tool
for Social Development in South Africa
- Silke Stalph: Gesundheit und Soziale
Wohlfahrt in
Südafrika
- Sven Hager: Bericht über das
Praktikum bei der Medunsa
Organisation
for Disabled Entrepreneurs (MODE)
- Christine Rehklau: Sanca Report
- Amelia Kleijn: Borewors and Eisbein. A
South African
Encounter with the
German Welfare System
Im September 1999 fuhr eine studentische Exkursionsgruppe mit zwei
Professoren der FH Erfurt nach Südafrika, um sich dort über
die
neueren Entwicklungen Sozialer Arbeit nach dem Ende der Apartheid zu
informieren.
Es wurde eine spannende Reise, die eine Vielfalt von Eindrücken
hinterließ.
Soziale Arbeit in Südafrika zeigte sich in Formen, die den
deutschen
Besuchern sehr bekannt waren. Sie zeigte sich aber auch in Projekten,
die
Staunen verursachten.
Am Ende der Reise stand die Erfahrung, dass sich in Südafrika
vieles verändert. Die Soziale Arbeit befindet sich dabei auf einem
Weg von der klassischen Fallarbeit (case work) zu einer
Entwicklungsarbeit,
zu einer Neugestaltung des Sozialen, die als Arbeit am Gemeinwesen
(community
work) begriffen werden kann.
Seit 1994, hervorgerufen durch ein „white paper“ der Regierung, das
traditionelle, fallbezogene Sozialarbeit als den Problemen des Landes
nicht
angemessen darstellte, gibt es in Südafrika Konzeptentwicklungen
von
„Social Work“, die sich von der Arbeit an Defiziten des einzelnen Falls
lösen und sich viel stärker gesellschaftlichen Bedingungen
widmen,
die es anders und neu zu gestalten gilt um subjektive Problematiken
nicht
nur zu bearbeiten sondern in ihrem Entstehen zu verhindern.
Sozialarbeit wird dabei vor allem als eine Form der Entwicklungsarbeit
im eigenen Land, als „community development“ begriffen und entwickelt,
die versucht Entwicklungsbedingungen der sozialen Kontexte, der
„communities“,
in Selbstorganisation und Selbstverantwortung zu verbessern. Das zeigt
sich u.a. darin, dass "Social Work" als Studiengang inhaltlich den neu
zugeschnittenen "Departments of Human and Community Development"
zugeordnet
wird oder als Fach in "Social Development" (so an der "UCT" in
Kapstadt)
umbenannt wird.
Das hier vorliegende Buch will interessierten deutschen Lesern in einer
Momentaufnahme erste Eindrücke dieser Neugestaltung nahe bringen.
Dies geschieht durch "papers" von Lehrenden der Sozialen Arbeit, die
alle
an einer renommierten "School of Social Work" unterrichten, an der
"School
of Social Work at the Witwatersrand University, Johannesburg". Das hat
seine Gründe.
Zwischen der "School of Social Work/ Department of Human Development"
an der "University of the witwatersrand in Johannesburg" (wits) und dem
FB Sozialwesen der FH Erfurt besteht seit der genannten Ex-kursion,
also
seit 1999. eine lose, informelle Kooperation, die sich in gegenseitigen
Besuchen von Studierenden und Dozenten mittlerweile vertieft hat.
Im Rahmen dieser Kooperation entstand dieses Buch, das neben den papers
auch Praxisberichte deutscher Studierender sowie den Exkursionsbericht
einer südafrikanischen Studentin enthält, die zwei Wochen in
Deutschland war. Das Buch ist der erste gemeinsame Versuch nicht nur
die
Soziale Arbeit in Südafrika dem deutschen Leser nahe zu bringen,
sondern
auch den Sichtweisen von Studierenden einen Ausdruck zu geben.
siehe auch:
Bestellung
über E-Mail: pfv@freire.de
Zurück
|
Jahrbücher zur Pädagogik Paulo Freires
Dialog und Diskurs - Zur Theorie und Praxis der Sozialen
Arbeit
Pädagogische Reihe
Schola Nova
Edition Neuer Diskurs
Aspekte der Freire-Pädagogik (Ringheftung)
Landschaftsarchitektur quo vadis
Home
Verlag
- Home Aspekte
updated
04.09.2006 |